Programm zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften
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Programm zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften
1. Einleitung
Critical Software ist sich seiner Verantwortung hinsichtlich der Prävention von Korruption und damit verbundenen Straftaten voll und ganz bewusst.
Dementsprechend ist Critical Software bestrebt, im Einklang mit den Grundsätzen der Transparenz und Integrität zu handeln, die für die Aktionäre, den Vorstand und die Mitarbeiter weiterhin oberste Priorität haben.
Das Korruptionsrisikomanagement wird als funktionsübergreifende Verantwortung betrachtet, die von allen Mitarbeitern von Critical Software gemeinsam getragen wird.
Seit 2021 ist der Verhaltenskodex der Critical-Gruppe in Kraft, der die ethischen Werte und Grundsätze, an denen sich die Critical-Gemeinschaft orientiert, klar definiert.
Im Jahr 2023 wurde das neue Programm zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften eingeführt, insbesondere der Plan zur Prävention von Korruptionsrisiken und damit verbundenen Straftaten (im Folgenden als „PPR“ bezeichnet), der darauf abzielt, mehr Transparenz bei der Überwachung und Steuerung solcher Risiken zu gewährleisten.
Der jährliche PPR-Bewertungsbericht 2025 zielt in erster Linie darauf ab, die Ergebnisse und Schlussfolgerungen der in den verschiedenen Clustern von Critical Software durchgeführten Risikobewertung sowie die hinsichtlich der identifizierten Risiken ergriffenen Präventions- und Reaktionsmaßnahmen darzustellen.
Die Koordination der Vorbereitung und Ausarbeitung des PPR-Umsetzungsberichts erfolgte durch die Rechtsabteilung. Dieses Dokument wurde vom Vorstand genehmigt.
2. Umsetzung des Plans zum Risikomanagement und zur Prävention damit verbundener Straftaten (PPR)
Im Laufe des Jahres 2025 setzte Critical Software die Umsetzung seines Programms zur Prävention von Korruptionsrisiken und damit verbundenen Straftaten (PPR) fort und stärkte dabei die Integritätsmechanismen sowie die Best Practices der Unternehmensführung.
2.1. Verhaltenskodex
Der Verhaltenskodex wurde am 29. Juli 2024 durch die Einführung des Abschnitts „Nachhaltige Wertschöpfungskette“ aktualisiert, um sicherzustellen, dass alle relevanten Interessengruppen über unsere Nachhaltigkeitspraktiken und die erwarteten Verhaltensstandards informiert sind. Diese Überarbeitung bekräftigt das Engagement des Unternehmens, Nachhaltigkeit in seine ethische Kultur und in die Beziehungen zu externen Partnern zu integrieren.
Im Jahr 2025 wurde unternehmensweit eine obligatorische E-Learning-Schulung zum Verhaltenskodex und zu den Antikorruptionsrichtlinien bereitgestellt. Die Schulung verzeichnete zum 31. Dezember 2025 1.380 erfolgreiche Absolvierungen bei einer Gesamtbelegschaft von 1.448 Mitarbeitern, was einer Teilnahmequote von 95,3 % entspricht.
Diese Initiative zielte darauf ab, das Verständnis und das Bewusstsein der Mitarbeiter für die ethischen Grundsätze und Antikorruptionsstandards zu stärken, die die Geschäftstätigkeit von Critical Software regeln, und trug damit zu einer Unternehmenskultur bei, die auf Integrität und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften basiert.
2.2. Interner Meldekanal
Im Kalenderjahr 2025 gingen weder über den internen Hinweiskanal noch beim Ombudsmann für kritische Angelegenheiten Meldungen im Zusammenhang mit Korruption oder damit verbundenen Straftaten ein.
Dieses Ergebnis spiegelt das umfassende Bekenntnis des Unternehmens zu den ethischen Werten und Integritätsstandards wider, die im Verhaltenskodex und im PPR gefördert werden.
Critical Software stellt den Whistleblowing-Kanal weiterhin allen Mitarbeitern zur Verfügung und gewährleistet dabei die Vertraulichkeit sowie den Schutz der Hinweisgeber gemäß den geltenden Rechtsvorschriften.
2.3. Schulungen zum Thema Integrität und Kommunikation
Im Jahr 2025 wurde besonderer Wert auf die Verfügbarkeit obligatorischer, unternehmensweiter E-Learning-Schulungen zum Verhaltenskodex und zu den Antikorruptionsrichtlinien gelegt, an denen von 1.448 Mitarbeitern 1.380 teilnahmen (Teilnahmequote von 95,3 %), wodurch die Kultur der Integrität und der Korruptionsprävention gestärkt wurde.
Darüber hinaus hat Critical Software im Laufe des Jahres 2025 sein Engagement für Integrität weiter verstärkt, indem es mehrere Sensibilisierungsveranstaltungen und Workshops in strategischen Bereichen im Zusammenhang mit der Unternehmenskultur durchgeführt hat. Zu den behandelten Themen gehörten Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI), psychische Gesundheit, emotionale Intelligenz, Nachhaltigkeit sowie Arbeitsmoral und sexuelle Belästigung.
Diese Initiativen zielten darauf ab, den Mitarbeitern Möglichkeiten zu bieten, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen, das individuelle und kollektive Wohlbefinden zu stärken und Praktiken zu übernehmen, die mit den Unternehmenswerten Verantwortung und Nachhaltigkeit im Einklang stehen.
Insgesamt wurden 2.787,59 Schulungsstunden durchgeführt, wobei 1.275 Teilnahmen verzeichnet wurden; besonders hervorzuheben ist dabei das starke Engagement bei den Veranstaltungen zu DEI und emotionaler Intelligenz.
Gleichzeitig setzte das Unternehmen seine aktive Teilnahme an Netzwerken zur Reflexion über Unternehmensethik fort und bekräftigte damit sein Engagement als Fördermitglied des Ethikforums der Católica Porto Business School.
2.4. Risikomatrix
Da das Jahr 2025 das dritte Jahr der Umsetzung des PPR darstellte, wurde eine umfassende Überprüfung der Risikomatrix durchgeführt, um sicherzustellen, dass diese mit neu auftretenden Risiken und den Best Practices im präventiven Risikomanagement im Einklang steht.
Nach Abschluss dieser Überprüfung wurde festgestellt, dass keine Änderungen an der Risikomatrix erforderlich waren, da sich die Kerngeschäftsprozesse der Organisation seit der letzten Überprüfung nicht verändert hatten und im analysierten Zeitraum keine Vorfälle verzeichnet wurden.
3. Ermittelte Situationen mit hohem oder sehr hohem Risiko für Korruption oder damit verbundene Straftaten
Im Berichtszeitraum dieser Bewertung wurden keine Vorfälle verzeichnet. Daher werden die derzeit getroffenen Präventivmaßnahmen als angemessen erachtet.
4. Durchgeführte Präventions- und Korrekturmaßnahmen
Im Berichtszeitraum dieser Bewertung wurden keine Vorfälle verzeichnet. Daher wurden keine Korrekturmaßnahmen ergriffen.
5. Schlussfolgerungen
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen keine Aufzeichnungen über Korruptionsfälle oder damit zusammenhängende Straftaten vor. Daher werden die derzeit im Rahmen des PPR umgesetzten Präventionsmaßnahmen als angemessen und ausreichend angesehen.
Unbeschadet des Vorstehenden hat die für die Umsetzung, Überwachung und Überprüfung des PPR verantwortliche Person alle als notwendig erachteten Maßnahmen zu fördern, sollten in Zukunft Situationen mit hohem oder sehr hohem Risiko für Korruption oder damit verbundene Straftaten festgestellt werden, um so die präventiven Kontrollen zu verstärken.
In Übereinstimmung mit der Allgemeinen Regelung zur Korruptionsprävention wird dieser Umsetzungsbericht sowohl auf der internen Seite von Critical Software als auch auf dessen Website veröffentlicht.
