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Modellbasierte Sicherheitsanalyse

Einsatz von Modellierung zur Gewährleistung der Systemsicherheit

In sicherheitskritischen Branchen ist es ebenso wichtig zu verstehen, wie ein System ausfallen kann, wie es so zu entwickeln, dass es funktioniert. Doch herkömmliche Methoden der Sicherheitsanalyse halten mit immer komplexeren, vernetzten Systemen kaum Schritt. Und das gewonnene Wissen geht allzu oft verloren, sobald Ingenieure das Unternehmen verlassen.

Das Risiko? Unvollständige Sicherheitsanalysen. Sie haben keinen Bezug zum realen System und passen sich veränderten Entwürfen nicht an. Versteckte Fehlerzusammenhänge bleiben so unentdeckt.

Die Lösung: eine modellbasierte Sicherheitsanalyse. Sie vereint Systemverständnis, Fehlerverhalten und Strategien zur Risikominderung in einem einzigen, dynamischen digitalen Modell.

Sicherheitswissen, das beim System bleibt.

Dieses Whitepaper untersucht, wie die digitale Modellierung die Sicherheitsanalyse in komplexen Entwicklungsprogrammen verändert. Sie ermöglicht ein besseres Systemverständnis, schnellere Entwurfsiterationen sowie belastbarere Rückfallebenen und Gegenmaßnahmen.

Was diesen Ansatz auszeichnet

  • Verbindet die Sicherheitsanalyse direkt mit der Systemarchitektur, statt sie als separaten Arbeitsstrang zu führen

  • Ermöglicht die Analyse von Fehlerzusammenhängen über das gesamte System hinweg, nicht nur für einzelne Komponenten

  • Beschleunigt die Entwurfsiteration, weil Auswirkungen auf die Sicherheit in Echtzeit sichtbar werden

  • Bewahrt institutionelles Sicherheitswissen als dauerhaften, abfragbaren Bestand

Was dieses Whitepaper enthält

  • Warum manuelle, dokumentenbasierte Sicherheitsanalysen mit der Komplexität moderner Systeme zu kämpfen haben

  • Welche Risiken entstehen, wenn Sicherheitswissen nur in den Köpfen einzelner Ingenieure existiert

  • Wo herkömmliche Fehlerbaumanalysen und FMEA-Ansätze an ihre Grenzen stoßen

Die Modellierungslandschaft

  • Von der analogen physikalischen Modellierung zu ihrem digitalen Pendant: die Entwicklung des Fachgebiets

  • Der Unterschied zwischen kausaler und akausaler Modellierung und wann welche Methode geeignet ist

  • Die technischen Anforderungen an eine effektive physikalische Modellierung für sicherheitskritische Systeme

Modellbasierte Sicherheitsanalyse in der Praxis

  • Wie digitale Modelle ein besseres Verständnis der Fehlerzusammenhänge im System ermöglichen

  • Integration der Sicherheitsanalyse in den MBSE-Workflow

  • Einsatz von Modellen, um Rückfallebenen und Gegenmaßnahmen zu optimieren, bevor der Entwurf eingefroren wird

Die Erfahrungen von Critical Software

  • Wie Critical Software die Modellierung in sicherheitskritischen Programmen einsetzt

  • Erkenntnisse aus komplexen, domänenübergreifenden Entwicklungsumgebungen

  • Wie Organisationen eigene Kompetenz in der modellbasierten Sicherheitsanalyse aufbauen

Für wen dieses Whitepaper gedacht ist

  • Sicherheitsingenieure und Manager für funktionale Sicherheit in kritischen Branchen

  • Systemarchitekten, die MBSE in komplexen Programmen anwenden

  • RAMS-Spezialisten, die für die Modellierung von Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit zuständig sind

  • Leitende Ingenieure, die moderne Ansätze zur Sicherheitsgewährleistung bewerten