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Safety- und Security-Standards für ADAS und ADS im Überblick

ADAS und ADS entwickeln sich schneller als die Regelwerke, die sie steuern sollen. Jüngste Rückrufe, aufsehenerregende Vorfälle und eine strengere behördliche Aufsicht zeigen eines deutlich: Beim automatisierten Fahren ist Sicherheit keine Selbstverständlichkeit – sie muss systematisch nachgewiesen werden.

Das Risiko? Projekte, die Safety und Security getrennt behandeln, sich ohne Orientierung durch eine zersplitterte Normenlandschaft tasten oder unterschätzen, wie stark KI das Risikoprofil von Fahrzeugsystemen verändert.

Die Lösung: Ein klarer Blick darauf, welche Normen gelten, wie sie zusammenspielen und was sie Automobilunternehmen heute konkret abverlangen.

Die Normen entwickeln sich weiter. Ihr Ansatz muss das auch.

Dieses Whitepaper bringt Ordnung in die Normenlandschaft für ADAS und ADS: Es stellt die wichtigsten Safety- und Security-Normen strukturiert vor und zeigt, wie führende Unternehmen sie in der Praxis anwenden.

Was diese Analyse auszeichnet

  • Sie deckt alle vier zentralen Normen ab – ISO 26262, ISO 21448, ISO/PAS 8800 und ISO 21434 – und erklärt, wie sie zusammenhängen

  • Sie benennt klar, welche Folgen die Unterscheidung zwischen ADAS und ADS für die Haftung hat

  • Sie zeigt, wie KI das Sicherheitsrisiko verschiebt und warum etablierte Normen dadurch an ihre Grenzen kommen

  • Sie behandelt Cybersicherheit als festen Teil der funktionalen Sicherheit – nicht als Nebenprojekt

Was im Whitepaper steht

  • Warum Funktionstests allein nicht genügen, um ADAS und ADS zu validieren

  • Was die Rückrufe und Vorfälle der letzten Jahre über automatisierte Fahrsysteme gelehrt haben

  • Wie mehr Automatisierung die Beweislast vom Fahrer auf den Hersteller verschiebt

ADAS und ADS: Was der Unterschied wirklich bedeutet

  • Die technischen Unterschiede zwischen Fahrerassistenz und automatisiertem Fahren

  • Warum die Grenze zwischen ADAS und ADS über Haftung und Zulassung entscheidet

  • Wie sich mit jeder Automatisierungsstufe die geltenden Normen und Nachweispflichten ändern

Die Normenlandschaft im Überblick

  • ISO 26262: funktionale Sicherheit elektrischer und elektronischer Systeme im Fahrzeug

  • ISO 21448: Sicherheit der Sollfunktion (SOTIF) und der Umgang mit vorhersehbarem Missbrauch

  • ISO/PAS 8800: Sicherheit von KI und maschinellem Lernen in Straßenfahrzeugen

  • ISO 21434: Cybersicherheit für Straßenfahrzeuge und Lieferketten

KI: die neue Sicherheitsfrage

  • Wie maschinelles Lernen Fehlerbilder erzeugt, die klassische Sicherheitsanalysen nicht erfassen

  • Warum ISO/PAS 8800 nötig wurde und was sie von Entwicklern KI-basierter Systeme verlangt

  • Wie sich Systeme validieren lassen, deren Verhalten aus Daten entsteht und nicht aus fester Logik

Cybersicherheit ist Sicherheit

  • Warum Sicherheitslücken in ADAS und ADS unmittelbar die Betriebssicherheit gefährden

  • Wie ISO 21434 und UNECE R155 die Pflichten entlang der gesamten Lieferkette neu ordnen

  • Wie Cybersicherheit von der ersten Entwicklungsphase an Teil des Sicherheitslebenszyklus wird

Für wen dieser Leitfaden gedacht ist

  • Verantwortliche und Ingenieure für funktionale Sicherheit in ADAS- und ADS-Projekten

  • Cybersicherheitsverantwortliche, die für die Sicherheit von Fahrzeug und Systemen einstehen

  • Fachleute aus Recht, Regulierung und Compliance, die mit Sicherheitspflichten in der Automobilbranche zu tun haben

  • Systemarchitekten, die KI-basierte Wahrnehmungs- und Entscheidungssysteme entwerfen

  • Zulieferer und OEMs, die ihre Pflichten im Geflecht der Automobilnormen einordnen wollen