Die Herausforderung der Integration
Krankenhäuser erzeugen mehr Daten als je zuvor. Klinische Entscheidungen beruhen dennoch häufig auf unvollständigen, verspäteten und fragmentierten Informationen.
Ein kritischer blinder Fleck
Während eines Großteils ihres Krankenhausaufenthalts werden Patientinnen und Patienten nicht überwacht. In vielen Einrichtungen werden Vitalparameter weiterhin nur alle vier bis sechs Stunden manuell erfasst. So entstehen lange Zeitfenster, in denen sich eine Verschlechterung – etwa Sepsis, kardiale Ereignisse oder Atemversagen – unbemerkt entwickeln kann.
Isolierte Gerätedaten
Krankenhaussysteme wurden nie für kontinuierliche Gerätedaten in Echtzeit ausgelegt. Die Integration bleibt komplex, langsam und herstellerspezifisch. Daten fließen deshalb nicht zuverlässig über Geräte, Systeme und klinische Abläufe hinweg – so leistungsfähig das einzelne Gerät auch sein mag.



